Das Vortlager Modell: 



In der produktiven Auseinandersetzung mit Kunst einen neuen Zugang zu sich selbst finden. 


Seit den 80ziger Jahren wurde von Kossolapow/Mannzmann an der Universität Münster eine besondere künstlerisch-kreative  Methode entwickelt zur Stärkung von Lebens-und Berufskompetenzen Einzelner und Gruppen. 

Auf ihr fußt das Vortlager Modell als Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Leben. Als berufliche Akzentuierung wurde diese Methode im Hauptdiplom Studiengang angeboten. (Zertifikat: Erziehen, Beraten, Therapieren). 

Das "Vorlager Modell" bietet folgendes:

  • Innovationen und Problemlösungsstrategien über Programmkunst von Professionellen und Nichtprofessionellen 
  • Kunst- und Kreativtheraphie als "Gestaltete Interaktion" mit unterschiedlicher Klientel
  • Weiterqualifizierung von Fachkräften mit künstlerisch -kreativen Mitteln 
  • Erprobung der individuellen Möglichkeiten eines künstlerischen Daseins
  • Ausloten des eigenen Lebenspotentials - von dem man mehr hat als man glaubt - um seine Existenz erfolgreich zu justieren


Jedes Jahr bietet das Haus Vortlage Workshops an. 
In 2019 begann der Jahres Zyklus zum Thema "Gesunden durch Gestalten". Es waren  7 Wochenend Seminare  und die  Vorbereitung einer Ausstellung .

Details zu neuen Workshops werden auf der Website frühzeitig veröffentlicht.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation finden zur Zeit leider keine 
öffentlichen Workshops statt. Sobald sich die Situation lockert, werden wir die Workhop Themen hier anzeigen. 

Die Teilnehmerzahl ist pro Workshop auf 15 begrenzt.

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Gestaltete Interaktion (G.I.)

Unter dem Stichwort "Gestaltete Interaktion"  (G.I.) werden theoretische und praktische Bemühungen zur Unterstützung soziokultureller Feldarbeit zusammengefaßt, die in enger Verbindung von Erziehung/Selbsterziehung, Beratung/Therapie, als aufgabenbezogene Gruppenarbeit entwickelt wurde.
 
 "Gestaltete Interaktion" bezieht sich sowohl auf den Gestaltungsprozess und das daraus entstehende Produkt als auch auf die Gestaltungskräfte, die im Sinne von Selbsthilfekräften aktiviert werden, so daß Menschen in produktiver Auseinandersetzung mit der Gestaltung über Selbst- und Fremdinter-pretation neuen Zugang zu sich selbst finden, sich selbt behaupten, anderen begegnen und mit ihnen zusammen arbeiten können. 


Vier Schritte :

Diese vier Schritte spielen dabei eine konstitutive Rolle:

  • Sich öffnen, lernen in Richtung Produktivität


  • Selbstäußerungen authentisch interpretieren lernen


  • Veröffentlichen von Eigenleistungen bejahen lernen


  • Verfahrensweisen in Eigenregie handhaben lernen


Diese künstlerische Methode wird seit 1985 in Seminaren und Workshops, Modellprojekten und Konferenzen durchgeführt. 


Die Qualität wird bestimmt durch die Praxiserfahrung der Experten und dem internationalen Austausch in enger Verbindung von Theorie und Praxis.